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INTERSCHUTZ 2010

ProTex mit innovativen Schutztextilien auf Leipziger INTERSCHUTZ mitten im Zielmarkt

Neuartige reflektierende Textilien für Warnbekleidungen (leuchtgelb nach EN 471) sowie innovative robuste Stoffe mit hoher Abriebbeständigkeit und guten Trageeigenschaften für Dienstbekleidungen von Feuerwehrleuten, Polizisten u.ä. präsentierte die C.F. Weber GmbH, Spitzkunnersdorf, auf der alle fünf Jahre stattfindenden internationalen Leitmesse INTERSCHUTZ Anfang Juni 2010 in Leipzig.  "Wir konnten in den von uns ins Auge gefassten Zielgruppen wertvolle Kontakte knüpfen und Neugeschäft anbahnen", resümierte Geschäftsführer Stefan Friedrich. Das Oberlausitzer Unternehmen betreibt am Standort Spitzkunnersdorf neben der Weberei eigene Abteilungen für Veredlung, Beschichtung und Kaschierung. Die Firma präsentierte sich an einem Gemeinschaftsstand des Unternehmensnetzwerkes für Schutz- und Sicherheitstextilien ProTex, den das Forum Technologie & Wirtschaft e.V., Dresden, mit Unterstützung des Chemnitzer INNtex e.V., organisierte.  Weitere Aussteller waren die F.J. RAMMER GmbH, Ohorn; die Helfatex GmbH, Lengenfeld;  Apparel der schnitt, Chemnitz; die ALTERFIL Nähfaden GmbH, Oederan; die OLA Schutzhandschuh GmbH, Großschönau, und das STFI Chemnitz. Auf der INTERSCHUTZ präsentierten sich 1.350 Aussteller aus 46 Nationen. An den sechs Messetagen kamen 125.000 Besucher, 25.000 mehr als erwartet.

Künftig 18 Firmen beteiligt

"Schutz- und Sicherheitstextilien sind ein forschungsintensives Feld, in dem ständige Innovationen und Neuentwicklungen gefordert werden", so INNtex-Geschäftsführer und Netzwerk-Manager Torsten Bäz. "Deshalb haben sich im Unternehmensnetzwerk ProTex Spezialisten aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeschlossen - vom Forschungsinstitut über Garnhersteller und Textildesigner bis zu Herstellern von Ausrüstungs- und Hilfsmitteln. Durch die gemeinsame Arbeit und den Austausch von Erfahrungen wollen wir die führende Stellung Mitteldeutschlands auf diesem Spezialgebiet der Funktionstextilien festigen und ausbauen."  

Das regionale Netzwerk wird seit Mai 2009 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert. Ziel ist es, kleine und mittelständische Unternehmen nachhaltig in ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu unterstützen. Gegenwärtig sind unterschiedliche Projekte in Arbeit, z.B. zur Thermoregulation in Bekleidungen, zum Schnittschutz oder zur Verbesserung der Hitze- und Flammfestigkeit von Textilien. Daraus ergeben sich völlig neue Vermarktungsansätze, die zugleich einen Imagegewinn mit sich bringen. In diesem Jahr startet die zweite Projektphase. Die Anzahl der beteiligten Firmen erhöht sich auf 18.