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INTERDISZIPLINÄRES NETZWERK

Um die gewünschte Funktionalität der jeweiligen Schutztextilien zu erreichen, können verschiedene Wege gewählt werden. Eine Methode ist, die textiltechnologischen Möglichkeiten voll auszuschöpfen und spezielle Web- oder Stricktechniken oder spezielle Arten der Konfektion oder Konstruktion zu nutzen. Ein weiterer Ansatz besteht in der Verwendung verschiedener Komponenten, z.B. durch das Aufbringen von Beschichtungen, den Einsatz von Ausrüstungen oder die Verwendung nichttextiler Materialien. Zudem werden in verstärktem Maße elektronische Komponenten eingesetzt, um smarte Funktionalitäten zu erzielen.

Dazu ist eine fach- und technologieübergreifende Zusammenarbeit der Bereiche Chemie, Elektronik, Textilien und anderer Branchen erforderlich. Auch eine griffige Definition der jeweiligen Funktionalität spielt eine wichtige Rolle. Um die Eigenschaften durch entsprechende Zertifizierungen oder Messungen zu belegen, sind interdisziplinäre Kooperationen gefragt. Dies ist auch für die Zulassung und Genehmigung neuer Funktionsstoffe von Bedeutung, die vom Zusammenspiel unterschiedlicher Eigenschaften geprägt sind.

Da Schutz- und Sicherheitstextilien ein breit gefächertes und forschungsintensives Gebiet sind, lautet das Ziel, durch gemeinsame Arbeit und den vertrauensvollen Austausch von Erfahrungen Synergien zu bilden, um die hervorragende Stellung Mitteldeutschlands auf diesem Gebiet weiter zu festigen und auszubauen. Auf diese Weise wird es gelingen, die Unternehmen nachhaltig in ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu unterstützen.

 

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